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You can become a member by clicking "Join Now", at the right from this notice Alexandra de Aquisgran - Community → Alexandra de Aquisgranbailaora 04.12.2010 17:06 ↑ 0 ↓
Beginn
Das Jahr 1985 sollte ein besonderes Jahr für Alexandra werden: Sie nahm ihre ersten Flamencostunden und - was damals noch viel wichtiger war - sie hatte ihre ersten solistischen Auftritte: Unter anderem tanzte sie das „Grand Pas de Deux“ aus Adolphe Adams „Le Corsaire“ und nur wenig später die Titelrolle in dem Ballet „Momo“ nach dem gleichnamigen Roman von Michael Ende. Der große Erfolg dieser Auftritte bildete einen Wendepunkt in Alexandras Leben: Sie fasste den „folgenschweren“ Entschluss, Balletttänzerin zu werden - ein Traum, der jedoch das Ende eines unbeschwerten Teenagerlebens bedeuten sollte
Die Stuttgarter Jahre
Alexandra wusste, dass tausende junger Mädchen in Deutschland denselben Traum träumten. Und sie wusste, dass Talent alleine nicht ausreichen würde, um einen der wenigen begehrten Ausbildungsplätze an einer Ballettakademie zu erhalten. Deshalb intensivierte sie ihr Balletttraining – neben ihrer Schulzeit arbeitete sie mehr als sechs Stunden täglich intensiv, um sich ihren Traum zu erfüllen. Tanzen wurde zu ihrem Leben.
Ein Jahr später reiste Alexandra nach Stuttgart, um dort an einem Training der Akademieklasse der renommierten John Cranko Schule teilzunehmen. Die Dozenten der bemerkten schnell das besondere Talent der jungen Tänzerin und boten ihr einen der raren Ausbildungsplätze an. Eine Chance, die nur ganz wenige bekommen. Alexandra zögerte nicht, sie zu ergreifen und begann im Sommer des Jahres 1986 mit ihrer Ausbildung zur Balletttänzerin – der erste Schritt auf dem schweren Weg zur Ballerina.
Während ihrer Zeit an der John Cranko Schule interessierte Alexandra sich nicht nur für den Balletttanz, sondern für das Tanzen im Allgemeinen. Neben ihren Kursen in Ballett, Modern Dance, Jazz und Stepp belegte sie auch weiterhin Flamencokurse.
Die Schweizer Jahre
Die junge Tänzerin war fasziniert von der Kraft, dem unglaublichen Ausdruck und den tiefen Emotionen, die den Flamenco prägen. Deshalb nahm sie während ihrer Ausbildung in Stuttgart Stunden bei José de Udaéta, einem bekannten Flamencolehrer und Flamencotänzer zu dieser Zeit. 1987 verließ Alexandra die Ballettakademie in Stuttgart und kehrte nach Aachen zurück. Dort setzte sie ihr Balletttraining an ihrer alten Ballettschule und bei der Company des Stadttheaters Aachen fort.
Während eines Urlaubsaufenthalts in der Schweiz bekam die Ballettschülerin Jahre später erneut eine große Chance. In Zürich nahm Alexandra de Aquisgrán an einem Training der Schweizerischen Berufs-Ballettschule (SBBS) teil. Auch hier bemerkten die Dozenten schnell das besondere Talent der jungen Elevin und boten ihr an, ihre Ausbildung in Zürich fortzusetzen. 1988 verließ sie die John Cranko Schule in Stuttgart und setzte ihre Ausbildung in Zürich fort, unter anderem bei der berühmten und unvergesslichen Anne Wooliams.
Mit hartem Training und viel Talent avancierte Alexandra schnell zu einer der besten Schülerinnen ihres Jahrgangs. Sie wurde von den Professoren der Schule heraufgestuft und konnte so ein Jahr der Ausbildung überspringen. Bereits nach einem Jahr bestand sie ihre Zwischenprüfung und kam in die Examensklasse.
Im Sommer 1990 verließ sie die SBBS mit dem Schweizer Diplom als Balletttänzerin und wurde Mitglied der Company des Stadttheaters in ihrer Heimatstadt Aachen. Während dieser Zeit übernahm sie unzähligen Rollen in Ballett, Musical, Operette und Oper.
Als zwei Jahre später die Theaterleitung wechselte, stand Alexandra vor einer der schwersten Entscheidungen ihres jungen Lebens: Sollte sie ihre Familie und Freunde verlassen und ihre Laufbahn als Balletttänzerin fortsetzen - dieser Weg hätte sie in die neuen Bundesländer geführt -, oder sollte sie in Aachen bleiben? Es waren mit die dramatischsten Augenblicke, die man sich denken kann. Egal, wie sie sich entschied, sie musste etwas aufgeben, das sie liebte.
Flamencopassion
Schweren Herzens traf Alexandra ihre Entscheidung, eine Entscheidung, die aus heutiger Sicht die richtige war. Sie blieb in Aachen und begann als Lehrerin an einer renommierten Ballettschule. Hier entdeckte sie auch ihre Liebe zum Flamenco wieder. Sie war immer noch von der unbändigen Kraft, dem ursprünglichen Ausdruck und der überwältigenden Emotionen des Flamencos fasziniert.
Sie beschloss, sich dem Flamenco intensiv zu widmen: In Spanien und Deutschland belegte sie unter anderem Kurse bei so bekannten Tänzern und Lehrern wie: Miguel Angel, Alberto Alarcon, Rosa Montes, Tomas de Madrid, El Guito, Maria Magdalena, Ciro, Maria Serrano, “Josele” Herida, Concha Vargas, Carmen Ledesma, La Lupi etc. Während dieser Zeit entwickelte sie auch ihren eigenen, unverwechselbaren Stil im Flamencotanz der sich durch seine besondere Einfühlsamkeit und Eleganz auszeichnet. Seit 1993 unterrichtet Alexandra sehr erfolgreich als Flamencolehrerin in Aachen.
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